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GESTALTUNGEN – Briefpapier (ich bitte um Beachtung meiner Urheberrechte) 1996 sah die digitale Welt noch ganz anders aus als heute. Computertechnik war teuer und Bearbeitungsprogramme für den Consumerbereich eher exotisch und noch nicht so leistungsfähig. Grafisch hochwertige Produkte wurden ausschließlich von Agenturen oder Druckereien mit Litho angeboten und waren dementsprechend für Privatpersonen zu kostenintensiv. Ich mußte mir also überlegen, wie ich mit meinen vorhandenen Möglichkeiten qualitativ hochwertige Ergebnisse erziele, die zudem noch kostengünstig und beliebig reproduzierbar waren. Aufgrund meines Backgrounds als Lithograph in der Reproretusche (mit den heutigen Berufsbild Mediengestalter nicht mehr zu vergleichen) entschied ich mich für die hier beschriebene Produktionsvariante: Als erstes erstellte ich hochaufgelöste Motivkonturen direkt in einem Bildbearbeitungsprogramm im Format 210x297cm und speicherte das Bild als Bitmap-Datei. ![]() Dieses Bild konvertierte ich im Anschluß als Graustufen-TIF mit niedriger dpi-Auflösung, erstellte darin alle Farbflächen und Verläufe und generierte daraus eine digitale Runzelkornstruktur. Als nächstes platzierte ich in einem Seitenlayoutprogramm das Konturenbild multiplizierend über das Graustufenbild und speicherte daraus ein druckfähiges PDF. Zuletzt ließ ich von diesem PDF per Postscript-Belichter einen A4-Positivfilm belichten, der nun als Kopiervorlage für einen handelsüblichen Kopierer diente. Natürlich konnte man mit dem PDF auch direkte Laserausdrucke erstellen. ![]() Bereits 1987 erstellte ich ein kopiergeeignetes Briefbogenmotiv, allerdings damals "analog" angefertigt per Tuschestift auf einem weißen glattgestrichenem Bogen Papier im Format A4. ![]() |